CentOS – Plesk manuell installieren

Webseite mit Plesk Login
Webseite mit Plesk Login

Häufig werden bestellte Root-Server schon vom RZ mit dem passenden Plesk-Template ausgeliefert. Eine lauffähige Installation von Plesk ist dann schon vorhanden und eine eigene Installation ist nicht mehr nötig.
Wer nun aber gern selbst die Kontrolle über seine Installationen behalten möchte oder einen Server von Anfang an selbst installiert hat muss Plesk manuell installieren.

Plesk installieren

In diesen Tutorial setzen wir ein frisch installiertes CentOS 7 vorraus. Optimal wäre es wenn DNS und RDNS bereits richtig konfiguriert sind und auf die IP des Servers verweisen.

Den Link zum Download des Installers und passende Trial Keys findet man auf der Plesk-Webseite im Download-Bereich.

Die Installation von Plesk muss als User root vorgenommen werden. Mit folgenden Kommando laden wir das Installations-Skript von der Odin-Webseite und starten dies.

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Plesk – POP3 / IMAP Maximale Anzahl an Verbindungen

In den Default-Einstellungen von Plesk sind die IMAP und POP3 Verbindungen stark limitiert. Das Problem äussert sich dann, wenn man mit vielen verschiedenen Clients auf die Postfächer zugreifen möchte.

Bei einen kleinen Büro mit ein paar Postfächern ist dieses Limit schnell erreicht, aber auch zu Haus im WLAN mit Laptop, Mobiltelefon und Tablet ist hat man schnell ein einige Verbindungen offen. Dazu kommt noch, dass es ein Limit für gleichzeitige Verbindungen pro IP gibt. Da beim Bürobetrieb wie auch zu Hause meist alle Clients von der selben IP auf den Mailserver zugreifen ist auch meist dieses Limit schnell erschöpft.

plesk-dovecot-connection-configSeit Plesk 12 können diese Einstellungen ganz einfach unter dem Punkt Tools & Einstellungen -> Mailserver-Einstellungen konfigurieren. Die Felder Maximale Anzahl an Verbindungen und Maximale Anzahl an Verbindungen pro IP-Adresse können dort mit den passenden Werten gefüllt werden.

 

In den älteren Versionen von Plesk sind diese Werte in den Konfigurationsdateien anzupassen. „Plesk – POP3 / IMAP Maximale Anzahl an Verbindungen“ weiterlesen

WoSign – kostenlose SSL Zertifikate für 2 Jahre

WoSign bietet kostenlose SSL-Zertifikate für 2 Jahre an. Dies erweist sich als gute Alternative für die kostenlosen Zertifikate der Firma StartSSL. Diese Zertifikate waren auf 1 Jahr und einen nicht kommerziellen Einsatz limitiert.

WoSign ist ein chinesischer Anbieter, aber keine Angst, dies hat keinen Einfluss auf die Verschlüsselung :D! Die WoSign Zwischenzertifiakte sind mittlerweile auch SHA256 signiert und somit mit allen modernen Browsern kompatibel.

CSR und KEY erstellen

Prinziepell ist es möglich den CSR (Certificate Signing Request) und den Key auf der Webseite generieren zu lassen. Davon rate ich aber dringent ab. Der Privat Key heist nicht umsonst so und sollte nur dem Besitzer selbst bekannt sein.

Die benötigten Dateien erstellen wir auf der Konsole wie folgt:

Anschliessend erscheint folgender Dialog:

Der „Common Name“ ist der Name der Domain auf die das Zertifikat ausgestellt werden soll. Daher ist besonders darauf achten, dass dort die richtigen angaben gemacht werden. „WoSign – kostenlose SSL Zertifikate für 2 Jahre“ weiterlesen

Plesk – E-Mail-Adressen bzw. Postfächer automatisch per Konsole anlegen

Oft ist es notwendig eine große Anzahl von E-Mail-Adressen bzw. Postfächer in Plesk anzulegen. Dies kann bei vielen E-Mail-Adressen schnell frustrierend werden. Wer nicht ständig die gleichen Mouse-Bewegungen ausführen möchte sollte sich diesen Artikel anschauen.

Plesk bietet uns die Möglichkeit viele Einstellungen auch per Konsole vorzunehmen. Eine davon ist das Anlegen, das Modifizieren und das Löschen von Postfächern. Voraussetzung ist natürlich wieder root-Zugriff per Konsole auf das System.

Der für uns relevante Befehl ist mail im Plesk-Installationsverzeichnis. Dies ist bei einem Centos folgender.

Wenn man den Befehl mit dem Parameter –help aufruft erscheint die entsprechende Hilfe und alle weiteren Parameter werden ausführlich erklärt. „Plesk – E-Mail-Adressen bzw. Postfächer automatisch per Konsole anlegen“ weiterlesen

Plesk – Berechtigungen im Virtual-Host-Verzeichnis reparieren

Nach einer Migration von einem anderen Server oder nach der Umstellung von mod_php auf fast-cgi kann es vorkommen, dass die Berechtigungen der Dateien und Verzeichnisse innerhalb des vHost-Verzeichnisses nicht mehr stimmen.

Bei einem frisch eingerichteten Abonnement sollte die Rechte wie folgt aussehen.

Unterhalb von httpdocs verhält sich alles nach dem Schema 755 für die Verzeichnisse und 644 für die Dateien.  „Plesk – Berechtigungen im Virtual-Host-Verzeichnis reparieren“ weiterlesen

Plesk – Admin Passwort vergessen, Admin Passwort auslesen

Oh Schreck, mein Admin-Passwort für Plesk ist weg!

Kein Grund zur Panik. Das Passwort können wir uns ganz leicht im Klartext anzeigen lassen. Voraussetzung ist Zugriff als Root-User auf die Konsole, entweder per SSH oder man sitz direkt davor :D

Das Verfahren wie das Adminpasswort in Plesk ausgelesen wird hat sich seit Version 10.2 geändert. Normalerweise sollten keine so alten Versionen verwendet werden aber der Vollständigkeit wegen zeige ich auch noch diesen Weg.

Ab Plesk Version 10.2

Nach der Eingabe der folgenden Befehlszeile sollte das Passwort dann im Klartext erscheinen:

bis Plesk Version 10.2

Hier noch mal der Befehl für die älteren Versionen von Plesk. Auch dabei wird uns das Plesk Passwort angezeigt. „Plesk – Admin Passwort vergessen, Admin Passwort auslesen“ weiterlesen

Plesk – WebDAV aktivieren

Leider gibt es im Plesk keine Möglichkeit Ordner per WebDAV freizugegen. Wer dennoch Daten per WebDAV bereitstellen möchte muss dies manuell konfigurieren.

Voraussetzung ist der Root-Zugriff auf der Konsole.

Webdav unter Plesk einrichten

Nun erstellen wir eine Verzeichnis z.B. webdav_dir unter dem Hauptverzeichnis der Domain z.B. /var/www/vhosts/domain.tld/

Anschliessend vergeben wir diesem Verzeichnis noch die passenden Rechte. WebDAV läuft unter dem User unter dem der Apache-Webserver-Prozess läuft. Auf diesen sollten wir den Besitzer und die Gruppe anpassen

Plesk erlaubt es eigene Konfigurationen in den Dateien vhost.conf bzw. vhost_ssl.conf abzulegen. Diese werden dann in der von Plesk erstellten Konfiguration eingebunden.

Wenn unsere WebDAV-URL soll z.B. http://domain.tld/dav heissen soll gehen wir nun folgendermassen vor. „Plesk – WebDAV aktivieren“ weiterlesen

Plesk – defekte Plesk-Datenbank reparieren (PleskMainDBException)

Schlägt der Login ins Plesk-Panel mit dieser oder einer ähnlichen Fehlermeldungen fehl ist vermutlich die pleskeigene Datenbank beschädigt.

Dies kann vorkommen wenn der Server z.B. durch ein Netzteildefekt unplanmäßig ausgeschaltet wurde und der MySQL-Dienst nicht sauber beendet werden konnte.

Kein Grund zur Panik. Plesk fertigt von seiner eigenen Datenbank selbständig ein tägliches Backup an. Diese Backups finden wir unter /var/lib/psa/dumps/.

Wichtig ist, dass wir wissen wann das letzte Login ins Panel erfolgreich war. Wenn das Datum bekannt ist dann können wir den Datenbank-Dump ganz einfach wie folgt wieder einspielen: „Plesk – defekte Plesk-Datenbank reparieren (PleskMainDBException)“ weiterlesen

CentOS – zusätzliche PHP-Versionen (PHP 5.5, PHP 5.4) für Plesk bereitstellen

CentOS 6 wird per default mit der PHP-Version 5.3.3 ausgeliefert. CentOS 7 bereits mit der PHP-Version 5.4.16. Die systemweite PHP-Version von CentOS zu ändern ist möglich, bringt aber vor allem bei der gleichzeitigen Verwendung vom Plesk zahlreiche Probleme.
Eine weitaus besser Variante ist es weitere aktuellere PHP-Versionen zusätzlich bereitzustellen. Das Tutorial zeigt wie bei CentOS 6 bzw CentOS 7 jeweils die PHP-Versionen PHP 5.4 und PHP 5.5 zusätzlich bereitgestellt werden.

Installation multipler PHP-Versionen unter CentOS

Wir installieren die optionalen PHP-Versionen aus den Red Hat Software Collections (SCLs). Dazu binden wir zunächst die nötigen Repositorys ein. Für jede zusätzlich PHP-Version sowie CentOS-Version gibt es ein eigenes Repository. Nach dem Einbinden des Repository können wir die einzelnen aktuelleren PHP-Versionen installieren. Das funktioniert wie folgt.

PHP-Versionen (PHP 5.4 / PHP 5.5) unter für CentOS 6

Installation des Software Collections Repository für PHP 5.5:

Installation von PHP 5.5:

Installation des Software Collections Repository für PHP 5.4:

Installation von PHP 5.4:

PHP-Versionen (PHP 5.5) unter für CentOS 7

Installation des Software Collections Repository für PHP 5.5: „CentOS – zusätzliche PHP-Versionen (PHP 5.5, PHP 5.4) für Plesk bereitstellen“ weiterlesen

Plesk – Ändern der SSL-Zertifiakte für SMTP, IMAP und POP3

Bei der Installation von Plesk wird ein Default-Zertifikat für alle E-Maildienste automatisch erstellt. Dies ist meist auf den Hostnamen, den Plesk bei der Installation automatisch ermittelt hat, ausgestellt. Dieses Zertifikat ist zudem selbstsigniert und die E-Mail-Clients zeigen demzufolge die entsprechenden Warnungen an.

Oft liegt bereits ein valides Zertifikat vor. Wie dies nun in die verschieden Dienste aufgenommen wird soll dieser Artikel zeigen.

Vorbereiten des SSL-Zertifikates für Plesk

Zuerst müssen wir uns eine Zertifikats-Datei (z.b. zertifikat.pem) erstellen. In dieses pem-File kopieren wir unseren  Zertifikatsschlüssel unseren privaten Schlüssel und falls nötig  noch das CACert (Intermediate) der Zertifizierungsstelle.

Die zertifikat.pem Datei sollte dann folgenden Inhalt haben:

Nun ersetzen wir je nach installieren Programm die Default-Zertifikat-Dateien durch unsere zertifikat.pem.

Je nach installieren Programm befinden Sie diese Dateien an einem anderen Ort.

Plesk – MTA – SSL-Zertifikate für Postfix oder Qmail

„Plesk – Ändern der SSL-Zertifiakte für SMTP, IMAP und POP3“ weiterlesen