Google Keyword Ranking Check mit Python

Google Keyword Ranking CheckUm die aktuelle Plazierung der eigenen Webseite bei verschiedenen Keywords zu ermittel gib es verschiedene kostenpflichtige Google Keyword Ranking Check Tools oder online Dienstleister im Internet. Da oft die Investition bei einer kleinen Webseite nicht lohnt ist eine eigene Lösung hier klar im Vorteil.

In diesem Tutorial wird ein kleines Script vorgestellt mit welchen die Position von Keyword ganz einfach nach den Prinzip „Bei Google eingeben und Position ablesen“ realisiert wird. Für unser Google Keyword Ranking Check Script verwenden wir Python damit sollte dies auf eigentlich allen Plattformen auf den Python installiert ist ohne Probleme lauffähig sein.

Voraussetzung für diese Tutorial ist ein lauffähiges Python 3. Wie man ein solches Virtual Environment aufsetzt wird in diesem Artikel „Python 3.5 und virtualenv installieren“ beschrieben.

Installation von Python robobrowser

Nachdem die Vorraussetzungen geschaffen worden sind installieren wir uns Python Paket robobrowser. Das Paket robobrowser ist eine Python-Bibliothek für das Browsen im Web. Robobrowser verhält sich wie ein Browser damit kann man „Web Scraping“ durchführen um z.B. seine Web-Applikationen automatisiert zu prüfen.

Installiert wird das Paket mit pip. Dazu „betreten“ wir unser Virtual Environment und führen folgendes aus.

Nachdem alle Abhängigkeiten erfolgreich installiert sind, können wir nun mit diesem Script unser Keyword-Rankging bestimmen.

Python Google Keyword Ranking Check

Dazu legen wir Datei ranking.py an fügen folgenden Inhalt ein.

Im Anschluss geben wir dem Script ausführenden Rechte

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CentOS 7 – git 2 installieren

git LogoIm Repo von CentOS 7 wird git in der Versein 1.8 bereitgestellt.
Benötigt man eine höhere Version von git hilft nur git aus den Quellcode selber zu kompilieren oder git aus einen anderen Repository zu installieren.

Vorraussetzung für dieses Tutorial ist ein bereits installiertes CentOS 7 und privilegierter Zugang als root.

git 2 unter CentOS 7 installien

Zuerst prüfen wir ob bereits eine Version von Git installiert ist.

Ist dies der Fall dann deinstallieren wir zuerst die bereits installierte Version von git.

Anschliessend wird das ius-Repository installiert.  Wie man weitere Repos unter CentOS installiert kann man hier nachlesen.

Nun sollte git in der Version 2 aus dem ius-Repo zur Verfügung stehen. Das entsprechende Paket trägt im ius-Repository den Namen git2u.

Jetzt kann git ganz einfach mit yum installiert werden. „CentOS 7 – git 2 installieren“ weiterlesen

CentOS 7 – Installation von pngout

Das Optimierungs-Tool pngout für die Kommandozeile von Ken Silverman erlaubt verlustfreie Transformation. Das erzeugte Bild ist visuell mit dem Quellbild identisch. Laut Autor erfolgt die Komprimierung 5-10% höher als bei vergleichbaren Tools.

Der Artikel beschreibt die Installation von pngout unter CentOS 7.

pngout unter Centos installieren

Vorraussetzung ist ein bereits installieres Centos 7. Um das Binary für alle Benutzer verfügbar zu machen ist ausserdem Zugang per root notwendig.

Da das Tool pngout nicht in den Pakten der Distribution enthalten ist laden wir dieses per wget.

Anschliessend wird das Archiv enpackt.

Das enthaltene Binary von pngout legen wir nun nach /usr/local/bin um es allen Benutzern zur Verfügung zu stellen.

Nun können wir pngout ganz einfach per Konsole aufrufen.

„CentOS 7 – Installation von pngout“ weiterlesen

Linux – Hex Editor für die Kommandozeile

Mit dem Programm xxd können wir ganz einfach aus Dateien oder Eingaben der Standarteingabe in einen HEX Dump erzeugen.

Um einen HEX Dump z.B. von einem String zu erzeugen kann geht man wie folgt vor:

für eine Ausgabe als Plain Dump wir der Parameter -p ergänzt.

Will man nun einen HEX Dump in ASCII zurück konvertieren geht dies natürlich auch mit dem Parameter -r.

Vim als Hex Editor für die Kommandozeile

Um vim als Hex Editor zu verwenden müssen wir diesen in den Hex Modus umstellen. Dies erfolgt mit:

„Linux – Hex Editor für die Kommandozeile“ weiterlesen

MySQL – mysqldump Datenbanken sichern und einspielen

Auch Datenbanken gehören ins Backup. Um ein Backup einer Datenbanken anzulegen empfiehlt sich mysqldump. Es gibt auch die Möglichkeit ein Backup mit phpmyadmin oder ähnlichen Frontends anzufertigen. Allerdings sind diese oft nicht installiert und bei umfangreichen Datenbanken stößt man schnell an Einschränkungen wie z.B PHP-Timeouts.

Mysql/MariaDB bringt bei der Installation schon die nötigen Backup-Tools mit. Daher müssen diese nicht extra installiert werden.

mysqldump Backup und Restore

Mysqldump ist ein Tool für die Kommandozeile. Der Aufrufe gestaltet sich immer nach dem gleichen Schema.

Um die erzeugten Dumpfiles wieder in den Datenbankserver einzuspielen übergeben wir den Inhalt des Dumpfiles dem MySQL-Server.

Um das Dumpfile beim Erzeugen des Dumps gleichzeitig zu komprimieren kann dies mit gzip erfolgen.

Beim Restoren des Dumps muss dann der Befehl cat durch zcat erstetzt werden, da zcat in der Lage ist gezippte Dateien anzuzeigen. „MySQL – mysqldump Datenbanken sichern und einspielen“ weiterlesen

Centos 7 – SELinux de­ak­ti­vie­ren

SELinux (Security-Enhanced Linux) ist eine Linux-Kernel-Erweiterung die den Zugriff auf bestimmte Ressourcen kontrolliert.

SELinux ist bei einer CentOS 7 Installation per Default aktiviert.

Wenn diese Feature nicht benötig wird kann SELinux auch deaktiviert werden. Wie das funktioniert beschreibt folgender Artikel. Die beschriebenen Einstellungen müssen als priviligierter User (root) erfolgen.

SELinux Status anzeigen

Um den aktuellen Zustand von SELinux auszulesen hilft und der Befehl sestatus. Die folgende Anzeige stellt die Ausgabe bei aktiviertem SELinux dar.

SELinux deaktiveren

Um SELinux zu deaktivieren wird die Konfigurationsdatei unter /etc/sysconfig/selinux angepasst. Dabei kann zwischen folgenden Einstellungen gewählt werden.

  • enforcing – SELinux ist aktiviert
  • permissive – SELinux ist aktiv aber nur Protokollierung
  • disabled – SELinux deaktivert

Damit diese Änderungen wirksam werden muss der Server neu gestartet werden. „Centos 7 – SELinux de­ak­ti­vie­ren“ weiterlesen

CentOS 7 – FFmpeg mit yum installieren

Logo FFmpegDieser Beitrag zeigt wie man FFmpeg aus dem nux-Deskop Repository unter CentOS 7 installiert.

FFmpeg ist eine Toolsamlung mit Programmen zum aufnehmen, abspielen, konvertieren und streamen von Videomaterial.

Vorraussetzung ist eine CentOS 7-Installation und ein aktiviertes EPEL-Repository. Wie das funktioniert kann auch nochmal im Beitrag „zusätzliche Repositorys (EPEL, REMI) installieren“ nachgelesen werden.

Installation des nux-Desktop Repos

Da die Videobearbeitung im Serverumfeld nicht sehr verbreitet ist fehlt FFmpeg im CentOS-Repository. Um dennoch FFmpeg mit yum aus einem Repository zu installieren binden wir das nux-Destop Repository ein.

Installation von FFmpeg unter CentOS 7

Anschliessend prüfen wir ob Paket für FFmpeg zur Verfügung steht.

Wie wir sehen sind die entsprechenden Pakete vorhanden und es kann mit der Installation begonnen werden. Dies kann nun wie gewohnt mit yum vorgenommen werden.

Nun ist die Installation von FFmpeg abgeschlossen. Ein Aufruf von FFmpeg ohne Parameter zeigt und eine keine Hilfe und weitere Informationen zu der Version von ffmpeg an. „CentOS 7 – FFmpeg mit yum installieren“ weiterlesen

Mailserver – E-Mail Migration mit Imapsync

imapsync LogoBei der Migration eines ganzen Mailserver oder einzelner Postfächer steht man oft vor dem Problem des sauberen Transfers der vorhandenen E-Mails von Server zu Server.

Die einfachste Methode ist es, wenn der Zugriff auf das Dateisystem beider Server gegeben ist. Ist dies der Fall kann man die E-Mails auf Dateisystem-Ebene synchronisieren. Eine weitere Vorraussetzung ist es, dass auf beiden Server die E-Mails im selben Format vorliegen. Sollte dies nicht der Falls sein muss eine andere Lösung gefunden werden.

Postfächer mit Imapsync synchronisieren

Imapsync ist ein Tool für die Kommandozeile. Es erlaubt den rekrusiven Transfer von E-Mails zwischen zwei Imap-Postfächern. Es ist für nahezu alle Plattformen verfügbar und für Linux ist es meist in der Distribution enthalten.

Die Installation von Imapsync unter Centos funktioniert bei aktiviertem EPEL-Repository wie folgt:

Danach ist das Tool startklar.

Die Benutzung von Imapsync ist dem copy-Befehl sehr ähnlich, nur dass einige Parameter für den Login in das Postfach angegeben werden müssen.

Es gibt noch eine große Anzahl an Parameter für das Debuging und Verhalten der Synchronisation. So kann man diese z.B. mit –dry vorab testen, dabei werden noch keine E-Mails synchronisiert.

Eine komplette Liste der Parameter gibt es in der Manpage von Imapsync.

Damit seht einer unkomplizierten E-Mail Migration mit Imapsync nun nichts mehr im Wege.

Imapsync Bash-Script erstellen

Sollte die Migration mehr als ein Postfach umfassen lohnt es sich dazu ein Script zu erstellen. Wie dies aussehen könnte zeigt dieses Beispiel. Dabei wird von gleichen Imap-Zugangsdaten auf beiden Servern ausgegangen. „Mailserver – E-Mail Migration mit Imapsync“ weiterlesen

Plesk – alte Version von Plesk installieren

plesk LogoAb und zu ist es nötig eine spezielle ältere Version von Plesk zu installieren. Dies kann z.B bei einem Restore aus einem Backup auf einen neunen Server der Fall sein.

Bei der Installation einer älteren Version von Plesk gehen wir ähnlich wie bei der normalen manuellen Installtion vor. Diese wurde auch schon einmal in dem Artikel „CentOS – Plesk manuell installieren“ beschrieben.

alter Version von Plesk installieren

Zuerst laden wir uns den Plesk-Installer von der Plesk-Webseite herrunter.

Anschließend geben wir diesen ausführende Rechte.

Dann können wir die Installation von Plesk mit dem Parameter –all-versions starten

Während des Installationsdialoges erscheint dann die Frage nach der gewünschten Version. „Plesk – alte Version von Plesk installieren“ weiterlesen

Linux – mit dem Passwortgenerator pwgen sichere Passwörter erstellen

pwgen - sichere Passwörter
pwgen – sichere Passwörter

pwgen ist ein Passwortgenerator für die Kommandozeile.

Wie der Name schon vermuten lässt, generiert das Programm pwgen zufällige Passwörter. Weiterhin können wir das Erstellen der Passwörter mit einigen Parametern beeinflussen.

-0  keine Zahlen im Passwort
-A  ohne große Buchstaben
-v  keine Vokale im Passwort
-B  keine mehrdeutigen Zeichen z.B. 1 und l
-N <Nummer> erzeuge Anzahl N Passwörter
-s  erzeuge sehr sichere Passwörter

Eine ausführliche Info gibt es wenn man sich die Hilfe pwgen -h oder manpages man pwgen anzeigen lässt. „Linux – mit dem Passwortgenerator pwgen sichere Passwörter erstellen“ weiterlesen