Linux – wget continue, abgebrochene Downloads fortsetzen

Mit wget kann man Daten auf der Konsole direkt von einem HTTP-Server oder FTP-Server herunter laden. Der Aufruf ist sehr einfach nach folgenden Schema:

Kommt es zu Verbindungsabbrüchen oder muss der Download manuell mit CTRL-C abgebrochen werden können wir mit dem Parameter –continue den Download wieder aufnehmen.

Wie man ander Zeile

sieht wurde der Download an der Stelle wieder aufgenommen und weitergeführt. Andernfalls beginnt der komplette Download von Anfang an. „Linux – wget continue, abgebrochene Downloads fortsetzen“ weiterlesen

Linux – public IP per Konsole ermitteln

Oft ist es nötig seine öffentliche IP zu kennen. Sei es um Firewallregeln anzupassen oder diese in verschiedene Scripten zu verarbeiten.

Der wohl am häuftigsten gewählte Weg ist „meine IP“ ins google Suchfeld zu tippen und einen der Links zu folgen. Das Resultat ist dann meist eine mit Werbung zugepflasterte Seite mit viel zu vielen Informatioen. Die öffenliche IP-Adresse muss man dann meist zwischen den blinkenden Bannern suchen.

Alternativ kann man auch das Routermenue aufrufen. Dort findet man dann auch die gewünschte IP-Adresse.

Es geht aber auch einfacher.

Öffenliche IP per Bash ermitteln

Es gibt eine vielzahl von Webseiten die uns das gewünschte Resultat ohne viel Schnickschnack zu Verfügung stellen. Diese Seiten können wir dann ganz einfach mit den Boardmittel aufrufen und haben unsere Infos. Wie man solch eine Seite selber erstellen kann beschreibe ich zum Schluss des Tutorials.

Wir benutzen die Kommandos curl und wget. Welchen Befehl man verwendet ist Geschmachssache.

Der Aufruf mit curl erfolgt z.B. so:

Oder so mit dem Befehl wget:

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CentOS 7.2 – Red Hat Enterprise Linux 7.2 veröffentlicht!

Red Hat hat seine Version 7.2 ereicht und veröffentlicht. Erfahrungsgemäß wird es nun nicht mehr lange dauern bis CentOS auch die Version 7.2 bereitstellt.

Alle relevanten Release Informationen findet man auf der Red Hat Webseite.

Neben umfassenden Änderungen an den Container-Werkzeugen Docker, Kubernetes, usw. soll auch der Netzwerkdurchsatz  beschleunigt werden.

Warten wir also gespannt auf das Update auf Centos 7.2

Update CentOS 7.2 erschienen

Wie man der Mailingliste vom CentOS-Projekt entnehmen kann ist es nun endlich soweit. CentOS in der Version 7.2 ist offiziell fertig. Mehr dazu unter https://lists.centos.org/pipermail/centos-announce/2015-December/021518.html

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CentOS 7 – libvirt – LXC Container mit multiplen Netzwerkkarten und IP Adressen

Für ein komplexes Netzwerksetup innerhalb eine virtualisierten Umgebung ist es möglich LXC Containern weitere virtuelle Netzwerkkarten hinzuzufügen. Diese können wir den auf dem Hostsystem eingerichteten Netzwerkbrücken zuordnen. Somit können wir unsere LXC-Container in verschiede Netzwerke einbinden und komplexe Netzwerke simulieren.

Vorab verweise ich auf meine anderen Tutorials zum Thema libvirt und LXC-Container. Auf das Erstellen und Verwalten eines Containers sowie der Bereitstellung anderen Netzwerke gehe ich hier nicht mehr ein.

Das Tutorial wurde mit CentOS 7 erstelle und getestet. Es sollte aber auch mit anderen Distributionen funktionieren sofern alles andere richtig konfiguriert ist.

LXC Container zusätzliche Netzwerkkarten hinzufügen

Dazu editieren wir die Konfiguration unseres LXC-Containers. Wichtig ist, dass wir die Datei wie folgt editieren. Ein manuelles Ändern des Konfigurations-Datei führt nicht zum Erfolg.

Im Bereich <devices> können wir dann beliebig viele neue Netzwerkkarten hinzufügen. Dazu benötigen wir eine neue MAC-Adresse, diese könne wir uns ausdenken oder wie hier beschrieben ganz leicht selber generieren.

Im Punkt <source network> wird das Netzwerk definiert. Wie man verschiedene auch externe Netzwerken definiert und libvirt bereitstellt kann man im Artikel libvirt – LXC Container mit public IP nachlesen.

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MAC Adressen Generator auf der Konsole

Die MAC-Adresse dient zu eindeutigen Identifikation eines Netzwerkadapters. Sie besteht aus 6 Byte und wird in der Regel in byteweise hexadezimal geschrieben. Als Trennzeichen kommen Doppelpunkte oder Bindestriche zum Einsatz.

Die ersten 3 Byte bzw. 24 Bit sind für die Herstellerangabe reserviert. Die übrigen 3 Byte werden dann vom Hersteller vergeben.

Wir können uns ohne Rücksicht auf die Herstellerangabe auch ganz einfach eine MAC-Adresse generieren lassen. Dies können wir beispielsweise automatisiert in Scripten verwenden.

Um zufällige MAC-Adressen auf der Konsole zu erzeugen verwenden wir folgenden Befehl.

Mit openssl lassen wir uns eine 12 stellige Hex-Zahl ausgeben und mit sed teilen wir diese und fügen das Trennzeichen ein. „MAC Adressen Generator auf der Konsole“ weiterlesen

Centos 7 – libvirt – LXC Container mit public IP und externem Netzwerk

In diesem Tutorial werden wir unseren LXC-Container eine IP aus unserem LAN vergeben. Somit ist es möglich unsere Container direkt von extern anzusprechen.

Voraussetzung für dieses Tutorial ist ein installiertes und lauffähiges libvirt-Setup. Ein detaillierte Anleitung findet man in dem Artikel Centos 7 im LXC-Container. Dieser dient uns auch als Grundlage für dieses HowTo.

Anpassen der Netzwerkkonfiguration

lxc-network-setting
libvirt Netzwerk Umgebung

Zuerst benötigen wir eine Bridge (br0). In diese binden wir unser primäres Netzwerk-Interface ein, also die Netzwerkkarte mit der wir auch mit unserem LAN verbunden sind. Die virtuellen NICs der LXC-Container die eine externe IP bekommen sollen werden dann dieser Bridge hinzugefügt. Alle andern kommen in das interne Netz, also in die Bridge (virbr0).

Netzwerkbrücke konfigurieren (br0)

In diesem Scenario heisst die physisch echte Netzwerkkarte enp2s0f5 dies kann je nach Hardware unterschiedlich sein.

Zuerst erstellen wir eine Netzwerkbrücke br0. Dazu erstellen wir eine Konfigurationsdatei /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-br0.

dort fügen wir die gewünschte Netzwerkkonfiguration ein. Dies können die gleichen IP-Adressen sein die derzeit für die physische Schnittstelle konfiguriert sind.

Unserer physischen Netzwerkkarte sagen wir nun, dass diese zur Netzwerkbrücke gehört und geben ihr keine IP-Adresse. Diese wird jetzt in der Brücke definiert. „Centos 7 – libvirt – LXC Container mit public IP und externem Netzwerk“ weiterlesen

Raspberry Pi – WLAN einrichten per Konsole

Raspberry Pi mit USB WLAN Stick
Raspberry Pi mit USB WLAN Stick

Wer seinen Rasperry Pi mit dem WLAN verbinden will steht vor der Qual der Wahl. Es gibt eine Vielzahl von USB-WLAN-Sticks. Leider schweigen die Hersteller in den Produktbeschreibungen oft zu den verbauten Chipsätzen. Die Überraschung kommt dann erst nach dem Auspacken, wenn der Stick nicht unter Linux funktioniert.

Ein WLAN-Stick der zu 100% Prozent funktioniert ist der EDIMAX EW-7811UN die schnellere Ausführung gibt es dann auch noch mit extener Antenne und nennt sich EDIMAX EW-7612UAn.
Beide sind sehr preiswert und leicht zu beziehen.

Die beiden Sticks werden ohne zusätzlich Konfiguration vom Raspian erkannt und eingebunden. Den passenden Treiber bringt der Rasbian Kernel gleich mit. Ein Blick in /var/log/messages zeigt dass der Stick erkannt wird.

Nun sollte uns ein wlan0 Device zur Verfügung stehen. Dieses können wir wie folgt testen „Raspberry Pi – WLAN einrichten per Konsole“ weiterlesen