CentOS 7.2 – Red Hat Enterprise Linux 7.2 veröffentlicht!

Red Hat hat seine Version 7.2 ereicht und veröffentlicht. Erfahrungsgemäß wird es nun nicht mehr lange dauern bis CentOS auch die Version 7.2 bereitstellt.

Alle relevanten Release Informationen findet man auf der Red Hat Webseite.

Neben umfassenden Änderungen an den Container-Werkzeugen Docker, Kubernetes, usw. soll auch der Netzwerkdurchsatz  beschleunigt werden.

Warten wir also gespannt auf das Update auf Centos 7.2

Update CentOS 7.2 erschienen

Wie man der Mailingliste vom CentOS-Projekt entnehmen kann ist es nun endlich soweit. CentOS in der Version 7.2 ist offiziell fertig. Mehr dazu unter https://lists.centos.org/pipermail/centos-announce/2015-December/021518.html

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CentOS 7 – Docker installieren

Mit Docker kann man auf einfache Weise Anwendungen in Containern isolieren. Diese Container lassen sich dann leicht auf andere System portieren. Dies erleichtert die Bereitstellung von Anwendung enorm.

Docker unter CentOS 7 installieren

Um Docker unter CentOS 7 zu installieren ist ganz einfach. In der Regel reicht ein:

Anschliessend starten wir Docker

und richten wie gewohnt den Automatischen Start bei Systemstart ein.

Nun sollte Docker schon funktionieren. Ein Aufruf von docker info

zeigt nun eine paar Informationen zu Docker und dem Hostsystem. „CentOS 7 – Docker installieren“ weiterlesen

Linux – Swap in Datei

Den Swap benötigt Linux um bei Engpässen im RAM Speicherbereiche auf die Festplatte auszulagern. Dieses Feature erlaubt uns trotz vollen RAMs weitern Speicher zu nutzen. Die Auslagerung in den Swap bringt aber enorme Geschwindigkeitsverluste mit sich da der Zugriff im RAM um ein Vielfaches schneller geht als auf der Festplatte.

Für den Swap wird in der Regel bei der Installation eine extra Partition angelegt. Steht eine solche Partion nicht zur Verfügung oder wurde diese zu knapp bemessen können wir auch eine Datei für die Auslagerung benutzen.

Tip – vServer Speicher erhöhen

Ich nutze diese Funktion hauptsächlich um meine Test-vServer etwas aufzubohren. Ich ich miete mir dazu einen kleinen vServer mit 512MB für wenig Geld. Diese vServer werden in der Regel ohne eigene Swap-Partition bereitgestellt und bekommen dadurch etwas mehr Speicher. Der Swapspeicher reicht dort völlig.

Es geht mir dabei primär darum nicht gleich einen OOM(out of memory)-Kill auszulösen wenn ich mal etwas mehr Speicher brauche. Den Performanceverlust nehme ich beim Testen gern in Kauf. „Linux – Swap in Datei“ weiterlesen

CentOS 7 – libvirt – LXC Container mit multiplen Netzwerkkarten und IP Adressen

Für ein komplexes Netzwerksetup innerhalb eine virtualisierten Umgebung ist es möglich LXC Containern weitere virtuelle Netzwerkkarten hinzuzufügen. Diese können wir den auf dem Hostsystem eingerichteten Netzwerkbrücken zuordnen. Somit können wir unsere LXC-Container in verschiede Netzwerke einbinden und komplexe Netzwerke simulieren.

Vorab verweise ich auf meine anderen Tutorials zum Thema libvirt und LXC-Container. Auf das Erstellen und Verwalten eines Containers sowie der Bereitstellung anderen Netzwerke gehe ich hier nicht mehr ein.

Das Tutorial wurde mit CentOS 7 erstelle und getestet. Es sollte aber auch mit anderen Distributionen funktionieren sofern alles andere richtig konfiguriert ist.

LXC Container zusätzliche Netzwerkkarten hinzufügen

Dazu editieren wir die Konfiguration unseres LXC-Containers. Wichtig ist, dass wir die Datei wie folgt editieren. Ein manuelles Ändern des Konfigurations-Datei führt nicht zum Erfolg.

Im Bereich <devices> können wir dann beliebig viele neue Netzwerkkarten hinzufügen. Dazu benötigen wir eine neue MAC-Adresse, diese könne wir uns ausdenken oder wie hier beschrieben ganz leicht selber generieren.

Im Punkt <source network> wird das Netzwerk definiert. Wie man verschiedene auch externe Netzwerken definiert und libvirt bereitstellt kann man im Artikel libvirt – LXC Container mit public IP nachlesen.

„CentOS 7 – libvirt – LXC Container mit multiplen Netzwerkkarten und IP Adressen“ weiterlesen

Centos 7 – libvirt – LXC Container mit public IP und externem Netzwerk

In diesem Tutorial werden wir unseren LXC-Container eine IP aus unserem LAN vergeben. Somit ist es möglich unsere Container direkt von extern anzusprechen.

Voraussetzung für dieses Tutorial ist ein installiertes und lauffähiges libvirt-Setup. Ein detaillierte Anleitung findet man in dem Artikel Centos 7 im LXC-Container. Dieser dient uns auch als Grundlage für dieses HowTo.

Anpassen der Netzwerkkonfiguration

lxc-network-setting
libvirt Netzwerk Umgebung

Zuerst benötigen wir eine Bridge (br0). In diese binden wir unser primäres Netzwerk-Interface ein, also die Netzwerkkarte mit der wir auch mit unserem LAN verbunden sind. Die virtuellen NICs der LXC-Container die eine externe IP bekommen sollen werden dann dieser Bridge hinzugefügt. Alle andern kommen in das interne Netz, also in die Bridge (virbr0).

Netzwerkbrücke konfigurieren (br0)

In diesem Scenario heisst die physisch echte Netzwerkkarte enp2s0f5 dies kann je nach Hardware unterschiedlich sein.

Zuerst erstellen wir eine Netzwerkbrücke br0. Dazu erstellen wir eine Konfigurationsdatei /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-br0.

dort fügen wir die gewünschte Netzwerkkonfiguration ein. Dies können die gleichen IP-Adressen sein die derzeit für die physische Schnittstelle konfiguriert sind.

Unserer physischen Netzwerkkarte sagen wir nun, dass diese zur Netzwerkbrücke gehört und geben ihr keine IP-Adresse. Diese wird jetzt in der Brücke definiert. „Centos 7 – libvirt – LXC Container mit public IP und externem Netzwerk“ weiterlesen

CentOS 7 – libvirt – CentOS 7 im LXC Container

Für den Fall, dass man mal schnell eine Test-Umgebung benötigt oder Dienste komplett in eine VM auslagern möchte, bietet sich die leichtgewichtige Container Virtualisierung LXC an.

Vorraussetzung für LXC-Betrieb

LXC setzt ein aktiviertes SE-Linux vorraus. Wir können dies aber etwas vereinfachen indem wir SE-Linux in dem permissive Modus versetzten. Dazu die Datei /etc/selinux/config wie folgt abändern.

Anschliessen muss das System einmal neu gestartet werden!

Weiterhin installieren wir die benötigten Paket libvird und libvirt-client.

Wir aktivieren die installierten Dienste für den automatischen Start bei System-Start und starten die Dienste.

Installation des LXC Filesystems

Zuerst erstellen wir uns einen Ordner indem wir das Filesystem des LXC Containers ablegen. Anschliessend hinterlegen wir ein Repo für Yum um CentOS 7 in diesen Ordner zu installieren.

Im Anschluss installieren wir die Kern-Komponenten von CentOS 7 in den erstellen Ordner.

Das dauert ein paar Minuten. Im Anschluss sind die benötigenden Dateien installiert. „CentOS 7 – libvirt – CentOS 7 im LXC Container“ weiterlesen

CentOS 7 – libvirt – Autostart eines LXC-Containers

Als Grundlage dieses Tutorials dient der Artikel CentOS 7 im LXC Container.

Um einen LXC-Container automatisch mit libvirtd zu starten sind folgende Schritte nötig:

Wir erstellen ein Verzeichnis „autostart“ unterhalb von /etc/libvirt/lxc. Dann erstellen wir einen Softlink unterhalb des Ordners autostart, der auf die Konfigurationsdatei des zu startenden Containers verweist.

Hier verlinken wie den LXC-Container centos-7-x86_64 in den Ordner autostart

Wir können natürlich auch virsh verwenden, das geschieht dann wie folgt.

LXC-Container zum Autostart hinzufügen „CentOS 7 – libvirt – Autostart eines LXC-Containers“ weiterlesen