CentOS – MariaDB Update

In den Standard-Repositories von CentOS 7 finden wir die Version 5.5. von MariaDB. Oft kommt es vor, dass Anwendungen eine höhere Version von MariaDB erfordern. Dieses Tutorial beschreibt wie wir MariaDB 5.5 auf eine höhere Version updaten.

Vorrausgesetzt wird ein installiertes CentOS 7 mit MariaDB.

Wird MariaDB bereits aktiv genutzt, sollten wir im Vorfeld ein Backup aller Datenbanken anfertigen. Wie das geschieht steht in dem Artikel „Mysql Datenbanken sichern“. Beim Upgrade selbst ist mit keinen Datenverlust zu rechen, eine Garantie dafür gibt es natürlich nicht.

MariaDB Update mit CentOS 7

Die Version der akuell installierten MariaDB Version sehen wir z.B. im Login Prozess den Datenbank-Servers.

MariaDB Repo einbinden

Auf der Webseite von MariaDB können wir uns die Angaben für das passende Repository generieren. Dazu erstellen wir eine neue Konfigurationsdatei für das Repo.  Zum Beispiel für die Version 10.2.

Neue MariaDB Version installieren

Anschliessend stoppen wir den aktuellen Datenbankserver.

Dann folgt ein Update per yum. Dabei werden die Pakete des bereits installierten MariaDB-Servers mit den neuen Paketen aus dem Repo von MariaDB ersetzt. „CentOS – MariaDB Update“ weiterlesen

CentOS – Redis installieren

Redis ist eine NoSQL In-Memory-Datenbank mit ein sogenannter Key Value Store. In dieser DB können Werte z.B Ergebisse von SQL-Datenbank-Abfragen zwischen gespeichert werden. Der Performancezuwachs bei richtiger Anwendung ist somit erheblich.

In diesem Tutorial wird gezeigt wir man einen Redis-Server unter CentOS 7 installiert. Vorraussetzung dafür ist ein installierter CentOS 7 mit aktivierten Epel-Repository.

Installation des Redis-Servers

Zuerst prüfen wie ob unser Epel-Repo richtig eingebunden ist und Redis in der gewünschten Version zur Verfügung steht.

Dies sollte dann einen Treffer finden.

Anschliessend installieren wir den Redis-Server mit dem Paketmananger yum.

Nun konfigurieren wir Redis für den automatischen Start beim Start des Systems.

Konfiguration von Redis

In der Datei /etc/redis.conf können wir den maximal verwendeten Speicher sowie noch anderen Konfigurationen editieren. z.B:

Anschliessend starten wir Redis. „CentOS – Redis installieren“ weiterlesen

Plesk – PHP MongoDB Modul installieren

Plesk LogoDas MongoDB Modul ist bei den PHP-Version von Plesk nicht in den Repositorys von Plesk enthalten. Um unter den verschiedenen PHP-Versionen von Plesk das PHP Modul für MongoDB zu bereitzustellen ist es notwendig dies mit Pecl zu installieren.

Für das Tutorial setzen wir ein CentOS 6 oder 7 und eine aktuelle Version von Plesk vorraus. In diesem Falls ist es ein CentOS 7 und Plesk in der Version 17.

Je nachdem, für welche der PHP-Version das MondoDB Modul installiert werden soll benötigen wir die nötigen devel-Paket für PHP aus dem Plesk-Repository und einen den gcc Compiler und die devel-Paket openssl.

Diese installieren wir wie üblich mit dem Paketmanager yum.

Anschließend rufen wir das pecl-Binary in der passenden PHP Version von Plesk und installieren das MongoDB Modul. „Plesk – PHP MongoDB Modul installieren“ weiterlesen

Centos 7 – SELinux de­ak­ti­vie­ren

SELinux (Security-Enhanced Linux) ist eine Linux-Kernel-Erweiterung die den Zugriff auf bestimmte Ressourcen kontrolliert.

SELinux ist bei einer CentOS 7 Installation per Default aktiviert.

Wenn diese Feature nicht benötig wird kann SELinux auch deaktiviert werden. Wie das funktioniert beschreibt folgender Artikel. Die beschriebenen Einstellungen müssen als priviligierter User (root) erfolgen.

SELinux Status anzeigen

Um den aktuellen Zustand von SELinux auszulesen hilft und der Befehl sestatus. Die folgende Anzeige stellt die Ausgabe bei aktiviertem SELinux dar.

SELinux deaktiveren

Um SELinux zu deaktivieren wird die Konfigurationsdatei unter /etc/sysconfig/selinux angepasst. Dabei kann zwischen folgenden Einstellungen gewählt werden.

  • enforcing – SELinux ist aktiviert
  • permissive – SELinux ist aktiv aber nur Protokollierung
  • disabled – SELinux deaktivert

Damit diese Änderungen wirksam werden muss der Server neu gestartet werden. „Centos 7 – SELinux de­ak­ti­vie­ren“ weiterlesen

CentOS 7 – FFmpeg mit yum installieren

Logo FFmpegDieser Beitrag zeigt wie man FFmpeg aus dem nux-Deskop Repository unter CentOS 7 installiert.

FFmpeg ist eine Toolsamlung mit Programmen zum aufnehmen, abspielen, konvertieren und streamen von Videomaterial.

Vorraussetzung ist eine CentOS 7-Installation und ein aktiviertes EPEL-Repository. Wie das funktioniert kann auch nochmal im Beitrag „zusätzliche Repositorys (EPEL, REMI) installieren“ nachgelesen werden.

Installation des nux-Desktop Repos

Da die Videobearbeitung im Serverumfeld nicht sehr verbreitet ist fehlt FFmpeg im CentOS-Repository. Um dennoch FFmpeg mit yum aus einem Repository zu installieren binden wir das nux-Destop Repository ein.

Installation von FFmpeg unter CentOS 7

Anschliessend prüfen wir ob Paket für FFmpeg zur Verfügung steht.

Wie wir sehen sind die entsprechenden Pakete vorhanden und es kann mit der Installation begonnen werden. Dies kann nun wie gewohnt mit yum vorgenommen werden.

Nun ist die Installation von FFmpeg abgeschlossen. Ein Aufruf von FFmpeg ohne Parameter zeigt und eine keine Hilfe und weitere Informationen zu der Version von ffmpeg an. „CentOS 7 – FFmpeg mit yum installieren“ weiterlesen

CentOS – ImageMagick 7 installieren

imagemagick_logoImageMagick ist eine Werkzeugsammlung zum Editieren, Erstellen und  Konvertieren von Bildern. Oft wird Imagemagick für verschiedene CMS- oder Blogsysteme vorrausgesetzt. Dabei ist oft auch eine bestimmte Version von ImageMagick wichtig.

In diesem Artikel wird beschrieben, wie man eine aktuelle Version von ImageMagick unter CentOS 7 installiert. Dies funktioniert sicher auch unter einer älteren Version von CentOS, allerdings wird nicht gesondert auf diese Variante eingegangen.

Unter CentOS 7 seht uns nur die ältere Version 6.7 von ImageMagick zur Verfügung.

Möchten wir dort eine aktuelle Version installieren gehen wir wie folgt vor.

Installtion von ImageMagick 7 unter CentOS 7

Zuerst installieren wir uns das schon oft benutzte Remi-Repository. Wie dies installiert wir wurde bereits im Artikel zusätzliche Repositorys installieren behandelt.

Wir müssen das Repository nicht extra in den Konfigurationsdateien aktivieren sondern können dies auch eimalig für den Aufruf vom yum als Parameter mitgeben.

Die Ausgabe zeigt uns nun, dass ImageMagick in der Version 7.0.2.0 für eine Installation verfügbar ist.

„CentOS – ImageMagick 7 installieren“ weiterlesen

CentOS 7 – Atlassian Jira mit MySQL Datenbank

Atlassian Jira
Atlassian Jira

In diesem Tutorial wird beschreiben wie man die kommerzielle Vorgangsverwaltungssoftware Jira der Firma Atlassian auf einem CentOS 7 installiert. Atlassian Jira bietet Support für MySQL bis zur Version 5.6 oder höher. Wir werdem MySQL in der Version 5.6 verwenden. Der Betrieb von MariaDB wird offiziell nicht unterstützt. Eventuell kann dies zu Problemen im Betrieb führen. Andere Datenbanken z.B. PostgreSQL sind auch möglich.

Vorraussetzung für dieses Tutorial ist wieder eine CentOS 7 mit einer funktionierenden MySQL-Server-Installation der Version 5.6. Ein Tutorial dazu gibt es hier: CentOS 7 – MySQL 5.6, MySQL 5.7 oder aktueller installieren. Alternativ kann auch PostgreSQL verwendet werden eine Installationsanleitung gibt es hier: CentOS 7 – Aktuelle Version von PostgreSQL installieren. In diesem Tutorial beziehen wir uns aber auf die Verwendung von MySQL 5.6.

Installation von Jira unter CentOS 7

Auf der Download-Seite von Atlassian Jira können wir uns den passenden Installer für Jira herrunterladen. Aktuell liegt die Version 7.1 vor.

Der Download kann ein paar Minuten dauern. Das Paket ist ca. 350MB groß.

Anschliessend geben wir dem Download ausführenden Rechte und starten die Installation.

Bei der Installation von Jira können wir die Express Variante wählen.

Jira ist installiert und bereits gestartet und nimmt Verbindungen intern auf Port 8080 entgegen. Nun stoppen wir Jira wieder um noch ein paar weitere Konfigurationen vorzunehmen.

Nun sollten Jira gestoppt sein und alle entsprechenden Java-Prozesse beendet.

CentOS 7 Jira Systemd Unit File erstellen

Bei der Installation konfiguriert Jira noch das alte Initd System. Wir wollen dies aber sauber mit Systemd implementieren. Dazu benötigen wir einen Unit File. Dazu wird eine Datei unter /etc/systemd/system/jira.service erstellt. „CentOS 7 – Atlassian Jira mit MySQL Datenbank“ weiterlesen

CentOS 7 – Atlassian Confluence mit MySQL Datenbank

Atlassian_Confluence
Atlassian Confluence

In diesem Tutorial wird beschreiben wie man die kommerzielle Wiki-Software Confluence der Firma Atlassian auf einem CentOS 7 installiert. Da Atlassian Confluence derzeit nur Support für MySQL bis zur Version 5.6 anbietet werden wie diese verwenden. Der Betrieb von MariaDB wird offiziell nicht unterstützt. Eventuell kann dies zu Problemen im Betrieb führen. Andere Datenbanken z.B. PostgreSQL sind auch möglich.

Vorraussetzung für dieses Tutorial ist wieder eine CentOS 7 mit einer funktionierenden MySQL-Server-Installation der Version 5.6. Ein Tutorial dazu gibt es hier: CentOS 7 – MySQL 5.6, MySQL 5.7 oder aktueller installieren. Alternativ kann auch PostgreSQL verwendet werden eine Installationsanleitung gibt es hier: CentOS 7 – Aktuelle Version von PostgreSQL installieren. In diesem Tutorial beziehen wir uns aber auf die Verwendung von MySQL 5.6.

Installation von Confluence unter CentOS 7

Auf der Download-Seite von Atlassian können wir uns den passenden Installer für Confluence herrunterladen. Derzeit ist die Version 5.9.4 aktuell.

Das Paket ist gut 500 MB groß. Nachdem der Download abgschlossen ist können wir diesen ausführen.

Bei der Installation von Confluence können wir die Express Variante wählen.

Confluence ist installiert und bereits gestartet und lauscht intern auf Port 8090. Wir stoppen Confluence ersteinmal wieder um noch ein paar weitere Konfigurationen vorzunehmen.

Nun sollten Confluence gestoppt sein und keine entsprechenden Java-Prozesse mehr laufen.

CentOS 7 Confluence Systemd Unit File erstellen

Bei der Installation konfiguriert Confluence noch das alte Initd System. Wir wollen dies aber sauber mit Systemd implementieren. Dazu benötigen wir einen Unit File. Dazu wird eine Datei unter /etc/systemd/system/confluence.service erstellt. „CentOS 7 – Atlassian Confluence mit MySQL Datenbank“ weiterlesen

CentOS 7 – MySQL 5.6, MySQL 5.7 oder aktueller installieren

MySQL
MySQL

In diesem Tutorial wird erklärt wie man MySQL 5.6 oder neuer auf einem aktuellen CentOS 7 installiert. Seit CentOS 7 wurde MySQL durch MariaDB ersetzt. Wer nun dennoch einen aktuelle MySQL-Server-Installation benötigt kann dieses aus dem MySQL-Repository installieren.

Vorraussetzung ist ein installiertes CentOS 7 und administrativer Zugriff auf das System. Das Beispiel bezieht sich auf ein CentOS 7 es sollte aber auch unter älteren Versionen problemlos funktionieren.

Einbinden des MySQL-Repositoris unter CentOS

Auf der Downloadseite von MySQL suchen wir uns das passende MySQL-Repository. Dies können wir dann mittels yum ganz einfach installieren. In unserem Beispiel sieht dies dann so aus.

Anschliessend können wir in der Datei /etc/yum.repos.d/mysql-community.repo die gewünschte Version von MySQL aktivieren.

In unserem Fall ist nun MySQL in der Version 5.7 aktiv.

Installation von MySQL 5.7 unter CentOS

Anschließend können wir den MySQL-Server wie gewohnt mit yum installieren. „CentOS 7 – MySQL 5.6, MySQL 5.7 oder aktueller installieren“ weiterlesen

MongoDB Replica Set – MongoDB 3.x Cluster unter CentOS 7

Vorraussetzugen für das MongoDB Replica Set

Bei diesem Tutorial erstellen wir ein MongoDB Replica Set. Dazu benötigen wir 3 Server mit CentOS 7 eine Minimal Installation. Weiterhin wird eine Installation von MongoDB in der Version 3.x vorausgesetzt. Wie eine aktuelle Version von Mongodb installiert wird kann man im Artikel CentOS 7 – aktuelle Version vom MongoDB installieren nachlesen. Weiterhin gibt es noch einenmongodb Trick bzw. Tip wie man die folgenden Warnmeldung entfernt: WARNING: soft rlimits too low. rlimits set to 4096 processes, 64000 files

Diese 3 Server haben jeweils eine zweite Netzwerkkarte für das interne Netzwerk. Das internen Netzwerk ist in diesem Tutorial 192.168.50.0/24. Für die einzelnen Server haben wir folgende IPs und Servernamen vergeben.

MongoDB Replica Set
MongoDB Replica Set

In der Firewall der MongoDB-Server muss der Port 27017 für die einzelnen Servern untereinander freigeschalten werden, andernfalls können die MongoDB-Server untereinander nicht kommunizieren.

Auf den einzelnen Servern tragen wir die anderen Server in die Datei /etc/hosts ein. Dies ist erforderlich, da die Replication in MongoDB nur über FQDNs zuverlässig funktioniert.

Dort fügen wir folgenden Zeilen hinzu. Dies muss natürlich auf die entsprechende Netzwerkkonfiguration angepasst werden.

Falls kein internes Netzwerk vorhanden ist kann die dies natürlich auch über die öffentliche IP erfolgen. Allerdings sollten dann auch die DNS-Einträge richtig gesetzt sein. „MongoDB Replica Set – MongoDB 3.x Cluster unter CentOS 7“ weiterlesen