Linux – Swap in Datei

Den Swap benötigt Linux um bei Engpässen im RAM Speicherbereiche auf die Festplatte auszulagern. Dieses Feature erlaubt uns trotz vollen RAMs weitern Speicher zu nutzen. Die Auslagerung in den Swap bringt aber enorme Geschwindigkeitsverluste mit sich da der Zugriff im RAM um ein Vielfaches schneller geht als auf der Festplatte.

Für den Swap wird in der Regel bei der Installation eine extra Partition angelegt. Steht eine solche Partion nicht zur Verfügung oder wurde diese zu knapp bemessen können wir auch eine Datei für die Auslagerung benutzen.

Tip – vServer Speicher erhöhen

Ich nutze diese Funktion hauptsächlich um meine Test-vServer etwas aufzubohren. Ich ich miete mir dazu einen kleinen vServer mit 512MB für wenig Geld. Diese vServer werden in der Regel ohne eigene Swap-Partition bereitgestellt und bekommen dadurch etwas mehr Speicher. Der Swapspeicher reicht dort völlig.

Es geht mir dabei primär darum nicht gleich einen OOM(out of memory)-Kill auszulösen wenn ich mal etwas mehr Speicher brauche. Den Performanceverlust nehme ich beim Testen gern in Kauf. „Linux – Swap in Datei“ weiterlesen

CentOS 7 – aktuelle Version vom MongoDB installieren

mongodbIn diesem Tutorial werden wir die schemafreie, dokumentenorientierte Open-Source-Datenbank MongoDB auf einem CentOS 7 Server installieren.

MongoDB können wir bei einem aktivierten Epel-Repository ganz einfach per yum installieren. Im Epel Repository wird allerdings derzeit nur die Version 2.6 zur Verfügung gestellt.

Um aber von allen Neuerungen von Mongodb zu profitieren ist eine aktuellere Version notwendig. Daher gehen wir hier nicht weiter auf die Installation aus dem Epel-Repository ein.

MongoDB aus MongoDB-Repository installieren

Das Mongodb Projekt unterhält für alle größeren Distributionen ein eigenes Repository. Aus diesem können wir immer die aktuelle Version von MongoDB installieren. Dies geschieht für CentOS 7 wie folgt.

Zuerst legen wir die Konfiguration für das MongoDB-Repository an. Dazu erstellen wir eine neue Datei im Repo-Ordner.

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Linux – MariaDB MySQL – Root Passwort vergessen, Root Passwort neu setzen

MariaDB Passwort vergessen, keine Panik? Bei einem vergessenen root-Passwort für MariaDB oder MySQL kann man dies ohne Probleme zurücksetzen. Voraussetzung dafür ist ein root-Zugang auf die Konsole des Servers. Das nachfolgende Tutorial beschreibt den Weg für einen MariaDB-Server unter CentOS 7. Der Lösungsweg ist aber ohne Probleme auch bei anderen Distributionen und bei MySQL-Server anwendbar.

Zuerst müssen wir unseren MariaDB-Server beenden.

MariaDB – root Passwort zurücksetzen

Anschliessend starten wir den MariaDB-Server ohne Beschränkungen und Rechtemanagend.

Die Option –skip-grant-tables startet den Server ohne Restriktionen. Sinnvollerweise starten wie den Datenbank-Server nun auch in Kombination mit der Option –skip-networking um einen Zugang von Extern zu verbieten, dieser wäre sonst ohne Passwort möglich.

Nachdem dem MariaDB nun wieder läuft können wir ganz einfach ohne root-Passwort zum Datenbankserver verbinden und das Passwort neu setzen.

Nachdem das Passwort für den User Root nun geändert wurde stoppen wir den Datenbankserver. „Linux – MariaDB MySQL – Root Passwort vergessen, Root Passwort neu setzen“ weiterlesen

vsftpd – proftpd das Problem mit den symbolic Links

Das Problem: Die beiden bekannten FTP-Server vsftpd und proftpd folgen keinen Symlinks in der chroot-Umgebung.

Beide FTP-Server sind sehr populär und kommen in fast allen Linux-Distributionen zum Einsatz. Paralles Plesk zum Beispiel verwendet proftpd für das Bereitstellen der FTP-Dienste. Für manuelle Setups bevorzugen ich vsftpd, den vermutlich sichersten FTP-Server, so sagt man.

chroot und Symlinks bei vsftpd und proftpd

Innerhalb einer chroot-Umgebung kann man ohne Weiteres mit symbolischen Links arbeiten. Will man aber mit Hilfe eines solchen Symlinks die chroot-Umgebung verlassen funktioniert dies nicht.

Das Sicherheitskonzept der FTP-Server erlaubt es nicht die chroot-Umgebung zu verlassen. „vsftpd – proftpd das Problem mit den symbolic Links“ weiterlesen

Linux – Dateien und Verzeichnisse rekursiv zählen

Die Anzahl aller Dateien die sich innerhalb eines Verzeichnisses befinden ist nicht mit ls zu ermitteln. Trotzdem ist es ganz einfach diese anzuzeigen. Wir nutzen dazu wieder den Befehl find.

Zuerst wechseln wir in das Verzeichnis des Inhalt wir zählen möchten. Anschliessen können wir je nachdem ob wir Dateien oder Verzeichnisse zählen möchten wie folgt vor.

alle Dateien innerhalb eines Verzeichnisses rekursiv zählen

Mit find suchen wir alle Dateien vom Typ File rekursiv unterhalb des aktuellen Verzeichnisses. Anschliessend schicken wir die Ausgabe durch wc und zählen mit dem Parameter -l die Zeilen.  „Linux – Dateien und Verzeichnisse rekursiv zählen“ weiterlesen

Plesk – Berechtigungen im Virtual-Host-Verzeichnis reparieren

Nach einer Migration von einem anderen Server oder nach der Umstellung von mod_php auf fast-cgi kann es vorkommen, dass die Berechtigungen der Dateien und Verzeichnisse innerhalb des vHost-Verzeichnisses nicht mehr stimmen.

Bei einem frisch eingerichteten Abonnement sollte die Rechte wie folgt aussehen.

Unterhalb von httpdocs verhält sich alles nach dem Schema 755 für die Verzeichnisse und 644 für die Dateien.  „Plesk – Berechtigungen im Virtual-Host-Verzeichnis reparieren“ weiterlesen

Plesk – Admin Passwort vergessen, Admin Passwort auslesen

Oh Schreck, mein Admin-Passwort für Plesk ist weg!

Kein Grund zur Panik. Das Passwort können wir uns ganz leicht im Klartext anzeigen lassen. Voraussetzung ist Zugriff als Root-User auf die Konsole, entweder per SSH oder man sitz direkt davor :D

Das Verfahren wie das Adminpasswort in Plesk ausgelesen wird hat sich seit Version 10.2 geändert. Normalerweise sollten keine so alten Versionen verwendet werden aber der Vollständigkeit wegen zeige ich auch noch diesen Weg.

Ab Plesk Version 10.2

Nach der Eingabe der folgenden Befehlszeile sollte das Passwort dann im Klartext erscheinen:

bis Plesk Version 10.2

Hier noch mal der Befehl für die älteren Versionen von Plesk. Auch dabei wird uns das Plesk Passwort angezeigt. „Plesk – Admin Passwort vergessen, Admin Passwort auslesen“ weiterlesen

Linux – Berechtigungen für Verzeichnisse 0755 und Dateien 0644 anpassen

Leider gibt es kein Kommando welches die Rechte auf einen Rutsch entsprechen setzt. Daher müssen wir uns mit dem Befehl find behelfen. Dazu wechseln wir in das entsprechende Verzeichnis in dem wir die Rechte entsprechen anpassen wollen.

Rechte für alle Verzeichnisse auf 0755 ändern

Mit find suchen wir alle Verzeichnisse und geben diesen das Recht 0755.

Rechte für alle Dateien auf 0644 ändern

Mit find finden wir alle Dateien und ändern das Recht auf 0644.

„Linux – Berechtigungen für Verzeichnisse 0755 und Dateien 0644 anpassen“ weiterlesen

MAC Adressen Generator auf der Konsole

Die MAC-Adresse dient zu eindeutigen Identifikation eines Netzwerkadapters. Sie besteht aus 6 Byte und wird in der Regel in byteweise hexadezimal geschrieben. Als Trennzeichen kommen Doppelpunkte oder Bindestriche zum Einsatz.

Die ersten 3 Byte bzw. 24 Bit sind für die Herstellerangabe reserviert. Die übrigen 3 Byte werden dann vom Hersteller vergeben.

Wir können uns ohne Rücksicht auf die Herstellerangabe auch ganz einfach eine MAC-Adresse generieren lassen. Dies können wir beispielsweise automatisiert in Scripten verwenden.

Um zufällige MAC-Adressen auf der Konsole zu erzeugen verwenden wir folgenden Befehl.

Mit openssl lassen wir uns eine 12 stellige Hex-Zahl ausgeben und mit sed teilen wir diese und fügen das Trennzeichen ein. „MAC Adressen Generator auf der Konsole“ weiterlesen

UUID Generator auf der Konsole

UUID bedeutet  Universally Unique Identifier und ist ein standardisiertes Format für Identifikationsnummern. UUIDs finden im Linux-Bereich z.B. bei Dateisystemen oder Netzwerkschnittstellen Anwendung. UUID sind aufgrund Ihrer Komplexität in der Regel eindeutig. Die Wahrscheinlichkeit zwei gleiche UUID zu erzeugen ist sehr gering.

Will man nun eine solche ID generieren findet man im Internet eine Vielzahl von Online-Generatoren alternativ kann man sich auch einfach eine UUID ausdenken :D

Muss man per Script automatsich eine UUID erzeugen so geht dies ganz einfach. Wir können dazu den im Kernel eingebauten „Zufallsgenerator“ für UUIDs verwenden. „UUID Generator auf der Konsole“ weiterlesen