Plesk – MySQL root Passwort

Will man bei einer Plesk-Installation per root auf die Datenbank zugreifen ist dies nicht ohne Weiteres möglich. Bei der Plesk-Installation setzt Plesk das Rootpasswort für den MySQL-Server selbstständig.

Will man nun als priviligierter administrativer User darauf zugreifen um z.B. Dumps anzufertigen oder wieder einzuspielen muss man wie folgt vorgehen.

Root Zugang zur Datenbank mit Plesk

Der Zugriff als root-User auf die Datenbank ist nur erfahrenen Nutzern empfohlen. Es besteht auch die Möglichkeit einen adminstrativen Zugang in Plesk-Panel über phpMyAdmin vorzunehmen, allerdings sind einige Operationen einfach schneller und unkomplizierter auf der Konsole erledigt.

Der administrative User ist bei einer Plesk-Installation nicht root sondern der Benutzer admin. Das Passwort liegt in der Datei /etc/psa/.psa.shadow. Wir können den Inhat dieser Datei mit dem Kommando cat an den mysql Konsolenbefehl übergeben und haben somit root-Zugriff auf den MySQL-Server.

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CentOS 7 – MariaDB 10 und neuere Versionen installieren

CentOS 7 MariaDB 10MariaDB ist bis zur Version 5.5 weitestgehend mit der MySQL Version 5.5 binärkompatibel. Was dies genau bedeutet und welche Besonderheiten in höheren Versionen zu beachten sind kann man auf der Webseite von MariaDB genau nachlesen.

CentOS 7 bringt per default die Version 5.5.44 von MariaDB mit. Möchte man nun von den neuen Features einer höheren Version profitieren muss diese explizit installiert werden.

Diese Tutorial zeigt, wie man eine alternative Version von MariaDB unter CentOS 7 installiert.

Einbinden des MariaDB Repositorys

Die einfachste Methode eine akutelle Version von MariaDB unter CentOS zu installieren ist das Repo direkt von MariaDB. Dort gibt es auch andere MariaDB-Version für die verschiedensten CentOS Distributionen.

In unserem Fall installieren wir die aktuelle Version von MariaDB 10.1 unter CentOS 7.

Zuerst besorgen wir uns die nötigen Informationen über das einzubindene Repository direkt von der Download-Seite von MairaDB. Dort wähen wir die passende Version zu unserer Distribution. In diesem Beispiel also: Centos 7 – MariaDB 10.1.

Wir erstellen dazu die Datei /etc/yum.repos.d/mariadb_10_1.repo und fügen den nötigen Inhalt ein.

Nach dem Abspeichern können wir uns per yum die installierbare Version anschauen. „CentOS 7 – MariaDB 10 und neuere Versionen installieren“ weiterlesen

CentOS 7 – aktuelle Version vom MongoDB installieren

mongodbIn diesem Tutorial werden wir die schemafreie, dokumentenorientierte Open-Source-Datenbank MongoDB auf einem CentOS 7 Server installieren.

MongoDB können wir bei einem aktivierten Epel-Repository ganz einfach per yum installieren. Im Epel Repository wird allerdings derzeit nur die Version 2.6 zur Verfügung gestellt.

Um aber von allen Neuerungen von Mongodb zu profitieren ist eine aktuellere Version notwendig. Daher gehen wir hier nicht weiter auf die Installation aus dem Epel-Repository ein.

MongoDB aus MongoDB-Repository installieren

Das Mongodb Projekt unterhält für alle größeren Distributionen ein eigenes Repository. Aus diesem können wir immer die aktuelle Version von MongoDB installieren. Dies geschieht für CentOS 7 wie folgt.

Zuerst legen wir die Konfiguration für das MongoDB-Repository an. Dazu erstellen wir eine neue Datei im Repo-Ordner.

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MySQL / MariaDB – Replikation – Relay log read failure: Could not parse relay log event entry.

Bei einer Master-Slave-Replikation vom MySQL bzw. MariaDB kann es unter bestimmten Vorraussetzungen zu folgenden Fehlerbild kommen.

Die Replikation funktioniert nicht mehr, weil das entsprechenden Relay-Log-File defekt ist.

Relay log read failure

Nach der Eingabe von

Erscheint folgende Fehlermeldung:

Die passiert unter anderem wenn das Slave-System unkontrolliert beendet wurde, das kann z.B. bei einem Reset des Servers der Fall sein. Das Relay-Log wird nicht vollständig auf die Platte geschrieben wie es bei einem normalen Stop des Datenbankservers der Fall gewesen wäre. Der „Datenmüll“ ist nun für unser Slave-Server nicht mehr verwertbar und eine Replikation ist somit nicht mehr möglich.

Retten können wir das System folgendermaßen.

Zuerst stoppen wir den Slave

und lassen wir uns nochmals alle wichtigen Informationen zum Status der Replikation ausgeben. „MySQL / MariaDB – Replikation – Relay log read failure: Could not parse relay log event entry.“ weiterlesen

Raspberry Pi – MySQL-Server installieren und optimieren

Die Installation eines MySQL-Servers auf dem Raspberry Pi ist sehr einfach. Das verwendete Raspbian ist ein speziell für den Raspberry Pi angepasstes Debian und verhält sich auch so.

Installation MySQL-Server auf dem Raspberry Pi

Der MySQL-Server wird mittels apt installiert. Die Installation erfolgt als Benutzer root oder mit sudo. Dies geschieht mit folgenden Zeilen:

Bei der Installation muss das Passwort für den MySQL-ROOT Benutzer vergeben werden. Dies sollte ein entsprechen starkes Passwort sein ausserdem sollten wir uns dies merken oder notieren. Das Passwort ist für die spätere administrative Verwaltung des MySQL-Servers wichtig.

Optimierung des MYSQL-Servers für den Raspberry Pi

Nachdem der MySQL-Server installiert ist, werden wir feststellen, dass dieser einige Ressourcen von unsere Raspberry Pi verschlingt. Dies liegt daran, dass der MySQL-Server noch mit der default Konfiguration gestartet ist.

Wir können diese Konfiguration nun auf unser „kleines“ System optimieren. Dazu werden von Haus aus gleich ein paar Beispiele mitgeliefert. Wir müssen also nur unsere Konfiguration durch ein passendes Beispiel ersetzen.  „Raspberry Pi – MySQL-Server installieren und optimieren“ weiterlesen

WordPress – Kommentare löschen per SQL, der schnelle Weg

Wenn man sein WordPressBlog mal ein paar Monate nicht angefasst hat bietet sich oft ein „Bild des Grauens“ in den Kommentaren. Wer dazu auch kein Akismet konfiguriert und aktiviert hat. Kann sich auf viele neue Einträge freuen.

Die kann man nun mühsam manuell im Adminbereich vom WordPress löschen oder man macht es gleich per SQL-Kommando.

Dazu loggen wir uns per Konsole oder phpMyAdmin in unsere MySQL-Datenbank für WordPress.

Die Kommentare werden in der Tabelle wp_comments gespeichert. Diese können wir uns mit den Befehl desc etwas näher beschreiben lassen in dem wir die Struktur anzeigen.

Alle Kommentare die noch nicht durch uns genemigt wurden haben eine 0 in der Spalte comment_approved„WordPress – Kommentare löschen per SQL, der schnelle Weg“ weiterlesen

CentOS 7 – PostGIS für PostgreSQL installieren

PostGIS ist eine Erweiterung für PostgreSQL, die geografische Objekte und Funktionen umfasst. So ist es möglich mit PostgreSQL und PostGIS eine Geodatenbank bereitzustellen.

Wir gehen in diesem Tutorial von einem schon installierten PostgreSQL-Server aus. Wie man PostgreSQL in der aktuellen Version installiert erfährt man in diesem Tutorial.

Wenn nicht schon erledigt binden wir das nötige Repository ein. Das funktioniert dann so:


Die Installation erfolgt dann wieder ganz einfach per yum. Da wir hier vorher die PostgreSQL Version 9.3 installiert haben wählen wir PostGIS passend für diese Version.

Nach erfolgreicher Installation von PostGIS können wir die Erweiterung für unser Datenbank aktivieren.
„CentOS 7 – PostGIS für PostgreSQL installieren“ weiterlesen

Plesk – defekte Plesk-Datenbank reparieren (PleskMainDBException)

Schlägt der Login ins Plesk-Panel mit dieser oder einer ähnlichen Fehlermeldungen fehl ist vermutlich die pleskeigene Datenbank beschädigt.

Dies kann vorkommen wenn der Server z.B. durch ein Netzteildefekt unplanmäßig ausgeschaltet wurde und der MySQL-Dienst nicht sauber beendet werden konnte.

Kein Grund zur Panik. Plesk fertigt von seiner eigenen Datenbank selbständig ein tägliches Backup an. Diese Backups finden wir unter /var/lib/psa/dumps/.

Wichtig ist, dass wir wissen wann das letzte Login ins Panel erfolgreich war. Wenn das Datum bekannt ist dann können wir den Datenbank-Dump ganz einfach wie folgt wieder einspielen: „Plesk – defekte Plesk-Datenbank reparieren (PleskMainDBException)“ weiterlesen

CentOS 7 – Installation von Memcached

Memcached ist ein freier unter der BDS-Lizenz veröffentlichter Cache-Server. Er findet meist bei verschiedenen Webseiten-Projekten Verwendung um Datenbankabfragen zwischenzuspeichern oder andere Inhalte temporär abzlegen. Es ist zu beachten, dass die Speicherung der Daten ausschliesslich im RAM stattfindet. Hier gilt dann die alte Regel „Strom weg – Daten weg!“.  Das hat aber auch den Vorteil, dass die Zugriffe auf die Daten von Memcached sehr sehr schnell erfolgen weil bei einer Anfrage an den Cache keine Festplatten- oder Datenbankzugriffe nötig sind da die Daten vollständig im Arbeitsspeicher vorgehalten werden.

Installation von Memcached unter CentOS 7

Die Installation von Memcached unter CentOS 7 ist wie gewohnt sehr einfach. Memcached wir mit yum aus dem Repository installiert.

Nötige Abhängigkeiten werden dabei gleich mitinstalliert. „CentOS 7 – Installation von Memcached“ weiterlesen

CentOS 7 – PostgreSQL mit phpPgAdmin

PhpPgAdmin ist ein Webfrontend für PostgreSQL. Es verhält sich ähnlich dem bekannten Webfrontend phpMyAdmin. Der Benutzer kann seine Datenbanken bequem über den Browser anschauen und verwalten.

phpPgAdmin Weboberfläche
phpPgAdmin Weboberfläche

Voraussetzung ist ein eingebundenes EPEL-Repo und eine Installation von PostgreSQL. Einen extra Artikel über die Installation von PostgreSQL findet ihr auf meinen Seiten.

Installation von phpPgAdmin unter CentOS 7

Die Installation geht bei einen eingebundene EPEL-Repo ganz schnell mit folgenenden yum Kommando.

Alle nötigen PHP-Pakete werden dadurch gleich mit installiert und wir brauchen uns um Nichts zu kümmern.

Konfiguration von phpPgAdmin

Damit phpPgAdmin funktioniert sind noch ein paar Einstellnungen an der Konfiguration erforderlich. Dazu editieren wir die Datei /etc/phpPgAdmin/config.inc.php wie beschrieben.

Wir tragen unseren Server als localhost ein. „CentOS 7 – PostgreSQL mit phpPgAdmin“ weiterlesen