Plesk – BUSY: Die Update-Operation wurde durch einen anderen Update-Prozess gesperrt

Startet man den autoinstaller von Plesk in der Konsole um ein Plesk-Update oder neue Feature von Plesk zu installieren kann es sein, dass man von folgender Meldung überrascht wird:

BUSY: Die Update-Operation wurde durch einen anderen Update-Prozess gesperrt

Die Meldung bedeutet, dass ein weiterer Prozess bereits die Update-Funktion von Plesk gestartet hat. Plesk erzeugt darauf hin einen Lock-File unter /tmp/psa-installer.lock . Dadurch wird verhindert, dass mehrere Instanzen des Installers laufen und es zu Inkonsistenten kommt. „Plesk – BUSY: Die Update-Operation wurde durch einen anderen Update-Prozess gesperrt“ weiterlesen

Plesk – Session Timeout anpassen

Als Admin arbeitet man oft an vielen Baustellen gleichzeitig. Aufgaben müssen parallel bearbeitet werden usw. Will man sich dann wieder der angefangenen Aufgabe annehmen z.B. Einstellungen im Plesk-Panel vornehmen. Wird man häufig automatisch ausgeloggt und muss erstmal wieder das passende Passwort raussuchen.

Um das Problem etwas zu mildern und diesen Zeitraum zu erhöhen kann man im Plesk den Session-Timeout für den Plesk-Login anpassen. Das Session Timeout gibt an nach wievielen Minuten der angemeldetet Benutzer automatisch abgemeldet wird.

Plesk – Session Timeout anpassen

Dazu muss in der Rubrik Tools & Einstellungen der Punkt Aktive Sitzungen ausgewählt werden. Dort findet man den Menupunkt Sitzungseinstellungen.

Plesk Session Timeout
Plesk Session Timeout

Unter diesem können wir die Werte für den Plesk Session Timeout anpassen. Auch ist es möglich eine wechselne IP zu erlauben. Das macht vor allem Sinn wenn man mal mobil unterwegs ist. „Plesk – Session Timeout anpassen“ weiterlesen

Plesk – Emails mit DKIM (DomainKeys) signieren

Im aktuellen Plesk ist es möglich die ausgehenden Emails mit einer digitalen Signatur zu versehen. Auch können wie den DKIM-Check für eingehende Emails aktivieren. Was DKIM (DomainKeys) sind und wie dies genau funktioniert kann man auf der Wikipedia-Seite zu DKIM nachlesen.

Plesk DKIM global aktivieren

Zuerst muss im Plesk-Panel unter dem Punkt Tools & Einstellungen unter Mailserver-Einstellungen DKIM global aktiviert werden.

Plesk DKIM aktivieren
Plesk DKIM aktivieren

Dazu werden die 2 Checkboxen von Domainkeys-Spamschutz aktiviert und die Einstellungen gespeichert.

Plesk DomainKeys für Domain aktivieren

Nun steht uns unter den jeweiligen Domains in den Abonnements diese Funktion zur Verfügung. „Plesk – Emails mit DKIM (DomainKeys) signieren“ weiterlesen

CentOS 7 – Atlassian Jira mit MySQL Datenbank

Atlassian Jira
Atlassian Jira

In diesem Tutorial wird beschreiben wie man die kommerzielle Vorgangsverwaltungssoftware Jira der Firma Atlassian auf einem CentOS 7 installiert. Atlassian Jira bietet Support für MySQL bis zur Version 5.6 oder höher. Wir werdem MySQL in der Version 5.6 verwenden. Der Betrieb von MariaDB wird offiziell nicht unterstützt. Eventuell kann dies zu Problemen im Betrieb führen. Andere Datenbanken z.B. PostgreSQL sind auch möglich.

Vorraussetzung für dieses Tutorial ist wieder eine CentOS 7 mit einer funktionierenden MySQL-Server-Installation der Version 5.6. Ein Tutorial dazu gibt es hier: CentOS 7 – MySQL 5.6, MySQL 5.7 oder aktueller installieren. Alternativ kann auch PostgreSQL verwendet werden eine Installationsanleitung gibt es hier: CentOS 7 – Aktuelle Version von PostgreSQL installieren. In diesem Tutorial beziehen wir uns aber auf die Verwendung von MySQL 5.6.

Installation von Jira unter CentOS 7

Auf der Download-Seite von Atlassian Jira können wir uns den passenden Installer für Jira herrunterladen. Aktuell liegt die Version 7.1 vor.

Der Download kann ein paar Minuten dauern. Das Paket ist ca. 350MB groß.

Anschliessend geben wir dem Download ausführenden Rechte und starten die Installation.

Bei der Installation von Jira können wir die Express Variante wählen.

Jira ist installiert und bereits gestartet und nimmt Verbindungen intern auf Port 8080 entgegen. Nun stoppen wir Jira wieder um noch ein paar weitere Konfigurationen vorzunehmen.

Nun sollten Jira gestoppt sein und alle entsprechenden Java-Prozesse beendet.

CentOS 7 Jira Systemd Unit File erstellen

Bei der Installation konfiguriert Jira noch das alte Initd System. Wir wollen dies aber sauber mit Systemd implementieren. Dazu benötigen wir einen Unit File. Dazu wird eine Datei unter /etc/systemd/system/jira.service erstellt. „CentOS 7 – Atlassian Jira mit MySQL Datenbank“ weiterlesen

CentOS 7 – Atlassian Confluence mit MySQL Datenbank

Atlassian_Confluence
Atlassian Confluence

In diesem Tutorial wird beschreiben wie man die kommerzielle Wiki-Software Confluence der Firma Atlassian auf einem CentOS 7 installiert. Da Atlassian Confluence derzeit nur Support für MySQL bis zur Version 5.6 anbietet werden wie diese verwenden. Der Betrieb von MariaDB wird offiziell nicht unterstützt. Eventuell kann dies zu Problemen im Betrieb führen. Andere Datenbanken z.B. PostgreSQL sind auch möglich.

Vorraussetzung für dieses Tutorial ist wieder eine CentOS 7 mit einer funktionierenden MySQL-Server-Installation der Version 5.6. Ein Tutorial dazu gibt es hier: CentOS 7 – MySQL 5.6, MySQL 5.7 oder aktueller installieren. Alternativ kann auch PostgreSQL verwendet werden eine Installationsanleitung gibt es hier: CentOS 7 – Aktuelle Version von PostgreSQL installieren. In diesem Tutorial beziehen wir uns aber auf die Verwendung von MySQL 5.6.

Installation von Confluence unter CentOS 7

Auf der Download-Seite von Atlassian können wir uns den passenden Installer für Confluence herrunterladen. Derzeit ist die Version 5.9.4 aktuell.

Das Paket ist gut 500 MB groß. Nachdem der Download abgschlossen ist können wir diesen ausführen.

Bei der Installation von Confluence können wir die Express Variante wählen.

Confluence ist installiert und bereits gestartet und lauscht intern auf Port 8090. Wir stoppen Confluence ersteinmal wieder um noch ein paar weitere Konfigurationen vorzunehmen.

Nun sollten Confluence gestoppt sein und keine entsprechenden Java-Prozesse mehr laufen.

CentOS 7 Confluence Systemd Unit File erstellen

Bei der Installation konfiguriert Confluence noch das alte Initd System. Wir wollen dies aber sauber mit Systemd implementieren. Dazu benötigen wir einen Unit File. Dazu wird eine Datei unter /etc/systemd/system/confluence.service erstellt. „CentOS 7 – Atlassian Confluence mit MySQL Datenbank“ weiterlesen

CentOS 7 – MySQL 5.6, MySQL 5.7 oder aktueller installieren

MySQL
MySQL

In diesem Tutorial wird erklärt wie man MySQL 5.6 oder neuer auf einem aktuellen CentOS 7 installiert. Seit CentOS 7 wurde MySQL durch MariaDB ersetzt. Wer nun dennoch einen aktuelle MySQL-Server-Installation benötigt kann dieses aus dem MySQL-Repository installieren.

Vorraussetzung ist ein installiertes CentOS 7 und administrativer Zugriff auf das System. Das Beispiel bezieht sich auf ein CentOS 7 es sollte aber auch unter älteren Versionen problemlos funktionieren.

Einbinden des MySQL-Repositoris unter CentOS

Auf der Downloadseite von MySQL suchen wir uns das passende MySQL-Repository. Dies können wir dann mittels yum ganz einfach installieren. In unserem Beispiel sieht dies dann so aus.

Anschliessend können wir in der Datei /etc/yum.repos.d/mysql-community.repo die gewünschte Version von MySQL aktivieren.

In unserem Fall ist nun MySQL in der Version 5.7 aktiv.

Installation von MySQL 5.7 unter CentOS

Anschließend können wir den MySQL-Server wie gewohnt mit yum installieren. „CentOS 7 – MySQL 5.6, MySQL 5.7 oder aktueller installieren“ weiterlesen

MongoDB Replica Set – MongoDB 3.x Cluster unter CentOS 7

Vorraussetzugen für das MongoDB Replica Set

Bei diesem Tutorial erstellen wir ein MongoDB Replica Set. Dazu benötigen wir 3 Server mit CentOS 7 eine Minimal Installation. Weiterhin wird eine Installation von MongoDB in der Version 3.x vorausgesetzt. Wie eine aktuelle Version von Mongodb installiert wird kann man im Artikel CentOS 7 – aktuelle Version vom MongoDB installieren nachlesen. Weiterhin gibt es noch einenmongodb Trick bzw. Tip wie man die folgenden Warnmeldung entfernt: WARNING: soft rlimits too low. rlimits set to 4096 processes, 64000 files

Diese 3 Server haben jeweils eine zweite Netzwerkkarte für das interne Netzwerk. Das internen Netzwerk ist in diesem Tutorial 192.168.50.0/24. Für die einzelnen Server haben wir folgende IPs und Servernamen vergeben.

MongoDB Replica Set
MongoDB Replica Set

In der Firewall der MongoDB-Server muss der Port 27017 für die einzelnen Servern untereinander freigeschalten werden, andernfalls können die MongoDB-Server untereinander nicht kommunizieren.

Auf den einzelnen Servern tragen wir die anderen Server in die Datei /etc/hosts ein. Dies ist erforderlich, da die Replication in MongoDB nur über FQDNs zuverlässig funktioniert.

Dort fügen wir folgenden Zeilen hinzu. Dies muss natürlich auf die entsprechende Netzwerkkonfiguration angepasst werden.

Falls kein internes Netzwerk vorhanden ist kann die dies natürlich auch über die öffentliche IP erfolgen. Allerdings sollten dann auch die DNS-Einträge richtig gesetzt sein. „MongoDB Replica Set – MongoDB 3.x Cluster unter CentOS 7“ weiterlesen

CentOS – MongoDB – WARNING: soft rlimits too low. rlimits set to 4096 processes, 64000 files

mongodbDie Installation einer aktuellen Version von MongoDB wurde bereits in den Artikel Installation MongoDB beschrieben. Unter Umständen erscheint nach dem Start des MongoDB-Server und dem Login mit dem Konsolenclient mongo folgende Warnung:

Diese Warnung weist uns daruf hin, dass wir die entsprechenden Limits noch nicht richtig gesetzt haben.

Centos – MongoDB rlimits anpassen

Um dies zu überprüfen suchen wir uns ersteinmal die ProzessID unseres MongoDB-Servers. Dazu verwenden wir das Kommando ps und suchen nach der Zeichenkette mongod.

Nun können wir die ProzessID ermitteln, in diesem Fall ist dies die ID 3130. Anschliessend können wir uns die Limits zu diesem Prozess anschauen und nach der Zeichenkette „open files“ suchen. „CentOS – MongoDB – WARNING: soft rlimits too low. rlimits set to 4096 processes, 64000 files“ weiterlesen

Mac OS X – Paketmanager Brew (Homebrew) installieren

Homebrew logo
Homebrew Paketmanager

Brew (Homebrew) ist ein Paketmanager für Mac OS X. Mit Brew kann man zahlreiche Linux-Tools und Anwendungen ganz einfach auf dem Mac bereitstellen. Dies ist somit eine super Ergänzung da Max OS X leider nicht alle Programme zu Verfügung stellt.

Installation von Brew unter Mac OS X

Vorraussetzung für die Installation von brew ist ein installiertes Xcode. Dies kann über die Suche im AppStore gefunden und installiert werden.

Die Installation von brew ist ganz einfach. Mit folgenden Befehl wird brew auf dem Mac installiert.

Nach Abschluss der Installation steht uns der Paketmanager nun zur Verfügung.

Brew Pakete suchen

Zuerst kann man schauen ob das gewünschte Paket überhaupt mit brew installierbar ist. Dazu verwenden wir den Befehl search und suchen nach htop.

Brew Pakete installieren

brew gefolgt von dem Parameter install installiert und das gewünschte Paket. In diesem Beispiel installieren wir htop. „Mac OS X – Paketmanager Brew (Homebrew) installieren“ weiterlesen

Plesk – SSL redirect, HTTPS für Domain erzwingen und www entfernen

Das Plesk Panel bietet in den Hosting-Einstellungen der Domain die Möglichkeit unter dem Punkt bevorzugte Domain die Anfragen gezielt auf www.domain.tld oder domail.tld umzuleiten.

Leider fehlt diese Möglichkeit für die Verwendung von SSL also dem Aufruf für https://domain.tld statt http://domain.tld. Ein Aufruf für https://domain.tld ist zwar möglich aber es erfolgt kein Zwangs-Redirect auf eine SSL-Verbindung, also die Umleitung auf https://domain.tld.

Versuche dieses Verhalten mit einer .htaccess umzusetzen schlagen leider aufgrund der Konfiguration des vHostes fehl. Wie wir dennoch eine Umleitung auf https://domain.tld erreichen können zeigt dieses Tutorial.

Plesk www oder nicht www

www oder nicht www
www oder nicht www

Diese Einstellungen wird in den Hosting-Einstellungen der betreffenden Domain vorgenommen.

Wir haben dort 3 Möglichkeiten der Umleitung, mit www, ohne www oder keine. Je nach Auswahl erfolgt ein Redirect oder die Umleitung bleibt ganz aus und die Domain ist unter beiden URLs erreichbar.

Letzteres ist eher nicht zu empfehlen, da der Seiteninhalt dann doppelt verfügbar ist und Suchmaschinen dies eventuell nachteilig bewerten.

Nachdem wir die Einstellung getroffen haben können wir dies schonmal testen.

Anschliessen hinterlegen wir in diesem Menuepunkt auch gleich noch das passende SSL-Zertifikat und prüfen ob die Webseite auch unter https:// erreichbar ist.

Falls noch kein valides Zertifikat vorhanden ist kann dies, wie in dem Artikel WoSign – kostenlose SSL Zertifikate beschrieben, kostenfrei beantragt werden. „Plesk – SSL redirect, HTTPS für Domain erzwingen und www entfernen“ weiterlesen