wkhtmltopdf – Website als PDF oder Bild speichern

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Webseite in PDF oder Bild umwandeln

Will man die Ansicht einer Webseite als PDF-Dokument oder Bild speichern leistet das Tool wkhtmltopdf hervorragende Arbeit. Wkhtmltopdf und wkhtmltoimage sind beide Open Source Kommandozeilentools. Die beiden Tools gibt es für fast alle Linuxdistributionen und auch für Mac OS und Windows

Installation von wkhtmltopdf

wkhtmltopdf Installation unter CentOS

Unter CentOS ist ein aktiviertes EPEL-Repository erforderlich. Wie das funktioniert kann man in folgenden Artikel nachlesen.

Anschliessend können wir wkhtmltopdf mit yum installieren.

wkhtmltopdf Installation unter Mac OS X

Unter Mac OS können wir den Paketmanager brew benutzen. Die Installation erfolgt dann wie folgt.

Die Installatiom vom brew ist in Artikel Brew installieren beschrieben.

wkhtmltopdf Download

Weiterhin stehen für alle Distributionen auch fertige Pakete zum Download auf der Seite von wkhmtltopdf bereit. Diese können dann sehr einfach auf dem System installiert werden.

wkhtmltopdf Beispiele

Um eine Webseite in ein PDF-Dokument zu speichern geben wir folgendes ein. „wkhtmltopdf – Website als PDF oder Bild speichern“ weiterlesen

Mac OS X – Paketmanager Brew (Homebrew) installieren

Homebrew logo
Homebrew Paketmanager

Brew (Homebrew) ist ein Paketmanager für Mac OS X. Mit Brew kann man zahlreiche Linux-Tools und Anwendungen ganz einfach auf dem Mac bereitstellen. Dies ist somit eine super Ergänzung da Max OS X leider nicht alle Programme zu Verfügung stellt.

Installation von Brew unter Mac OS X

Vorraussetzung für die Installation von brew ist ein installiertes Xcode. Dies kann über die Suche im AppStore gefunden und installiert werden.

Die Installation von brew ist ganz einfach. Mit folgenden Befehl wird brew auf dem Mac installiert.

Nach Abschluss der Installation steht uns der Paketmanager nun zur Verfügung.

Brew Pakete suchen

Zuerst kann man schauen ob das gewünschte Paket überhaupt mit brew installierbar ist. Dazu verwenden wir den Befehl search und suchen nach htop.

Brew Pakete installieren

brew gefolgt von dem Parameter install installiert und das gewünschte Paket. In diesem Beispiel installieren wir htop. „Mac OS X – Paketmanager Brew (Homebrew) installieren“ weiterlesen

Linux – wget continue, abgebrochene Downloads fortsetzen

Mit wget kann man Daten auf der Konsole direkt von einem HTTP-Server oder FTP-Server herunter laden. Der Aufruf ist sehr einfach nach folgenden Schema:

Kommt es zu Verbindungsabbrüchen oder muss der Download manuell mit CTRL-C abgebrochen werden können wir mit dem Parameter –continue den Download wieder aufnehmen.

Wie man ander Zeile

sieht wurde der Download an der Stelle wieder aufgenommen und weitergeführt. Andernfalls beginnt der komplette Download von Anfang an. „Linux – wget continue, abgebrochene Downloads fortsetzen“ weiterlesen

Linux – Dummy Files und Dummy Directorys mit Konsole erzeugen

Oft benötigt man einfach mal ein paar Dummy-Inhalte im Filesystem. Diese können wir mühsam selbstständig anlegen oder uns einfach einens kleines Scripts behelfen.

Das folgenden Script erzeugt zufällige Verzeichnisse und legt in dieses Verzeichnisse Dateien mit einem zufälligen Namen ab.

Als Parameter können wir die maximale Anzahl der Verzeichnisse und
Dateien in diesen Verzeichnissen angeben.

Nach dem Aufruf des Scriptes

erhält man, je nachdem wie es der Zufall so will, ein paar Verzeichnisse mit zufälligen Dateien. „Linux – Dummy Files und Dummy Directorys mit Konsole erzeugen“ weiterlesen

Linux – public IP per Konsole ermitteln

Oft ist es nötig seine öffentliche IP zu kennen. Sei es um Firewallregeln anzupassen oder diese in verschiedene Scripten zu verarbeiten.

Der wohl am häuftigsten gewählte Weg ist „meine IP“ ins google Suchfeld zu tippen und einen der Links zu folgen. Das Resultat ist dann meist eine mit Werbung zugepflasterte Seite mit viel zu vielen Informatioen. Die öffenliche IP-Adresse muss man dann meist zwischen den blinkenden Bannern suchen.

Alternativ kann man auch das Routermenue aufrufen. Dort findet man dann auch die gewünschte IP-Adresse.

Es geht aber auch einfacher.

Öffenliche IP per Bash ermitteln

Es gibt eine vielzahl von Webseiten die uns das gewünschte Resultat ohne viel Schnickschnack zu Verfügung stellen. Diese Seiten können wir dann ganz einfach mit den Boardmittel aufrufen und haben unsere Infos. Wie man solch eine Seite selber erstellen kann beschreibe ich zum Schluss des Tutorials.

Wir benutzen die Kommandos curl und wget. Welchen Befehl man verwendet ist Geschmachssache.

Der Aufruf mit curl erfolgt z.B. so:

Oder so mit dem Befehl wget:

„Linux – public IP per Konsole ermitteln“ weiterlesen

Linux – SSH Tunnel erstellen

Ein SSH Tunnel ist eine Port Weiterleitung eines lokalen Ports zu einem anderen (oder gleichen) Port auf dem Remote Server. Die Weiterleitung erfolgt über die SSH Verbindung in einem sogenannten Tunnel.
Das Ganze ist nicht auf bestimmte Ports oder eine Anwendungen begrenzt sondern kann beliebig eingesetzt werden. Grundvorraussetzung zum Aufbau des SSH-Tunnels ist eine SSH-Verbindung zum Zielserver.

Infos wie das Tunneling genau funktioniert gibts recht gut erklärt auf der Wikipedia-Seite.

SSH Tunnel aufbauen

Der Aufbaus des Tunnels erfolgt nach folgenden Muster:

benutzer@entfernterHost ersetzen wir durch die Logindaten am Zielserver. Der Parameter -L <lokalerPort>:<Host>:<entfernterPort> ist für das Binding verantwortlich. Hier definieren wir den Port auf unserem lokalen System und den Port für die Weiterleitung auf dem Zielserver.

Für den ersten Test können wir dieses Kommando mit unseren Daten ausführen. Anbei mal ein Beispiel

SSH Tunnel testen

„Linux – SSH Tunnel erstellen“ weiterlesen

Linux – Swap in Datei

Den Swap benötigt Linux um bei Engpässen im RAM Speicherbereiche auf die Festplatte auszulagern. Dieses Feature erlaubt uns trotz vollen RAMs weitern Speicher zu nutzen. Die Auslagerung in den Swap bringt aber enorme Geschwindigkeitsverluste mit sich da der Zugriff im RAM um ein Vielfaches schneller geht als auf der Festplatte.

Für den Swap wird in der Regel bei der Installation eine extra Partition angelegt. Steht eine solche Partion nicht zur Verfügung oder wurde diese zu knapp bemessen können wir auch eine Datei für die Auslagerung benutzen.

Tip – vServer Speicher erhöhen

Ich nutze diese Funktion hauptsächlich um meine Test-vServer etwas aufzubohren. Ich ich miete mir dazu einen kleinen vServer mit 512MB für wenig Geld. Diese vServer werden in der Regel ohne eigene Swap-Partition bereitgestellt und bekommen dadurch etwas mehr Speicher. Der Swapspeicher reicht dort völlig.

Es geht mir dabei primär darum nicht gleich einen OOM(out of memory)-Kill auszulösen wenn ich mal etwas mehr Speicher brauche. Den Performanceverlust nehme ich beim Testen gern in Kauf. „Linux – Swap in Datei“ weiterlesen

Linux – Dateien und Verzeichnisse rekursiv zählen

Die Anzahl aller Dateien die sich innerhalb eines Verzeichnisses befinden ist nicht mit ls zu ermitteln. Trotzdem ist es ganz einfach diese anzuzeigen. Wir nutzen dazu wieder den Befehl find.

Zuerst wechseln wir in das Verzeichnis des Inhalt wir zählen möchten. Anschliessen können wir je nachdem ob wir Dateien oder Verzeichnisse zählen möchten wie folgt vor.

alle Dateien innerhalb eines Verzeichnisses rekursiv zählen

Mit find suchen wir alle Dateien vom Typ File rekursiv unterhalb des aktuellen Verzeichnisses. Anschliessend schicken wir die Ausgabe durch wc und zählen mit dem Parameter -l die Zeilen.  „Linux – Dateien und Verzeichnisse rekursiv zählen“ weiterlesen

Linux – Berechtigungen für Verzeichnisse 0755 und Dateien 0644 anpassen

Leider gibt es kein Kommando welches die Rechte auf einen Rutsch entsprechen setzt. Daher müssen wir uns mit dem Befehl find behelfen. Dazu wechseln wir in das entsprechende Verzeichnis in dem wir die Rechte entsprechen anpassen wollen.

Rechte für alle Verzeichnisse auf 0755 ändern

Mit find suchen wir alle Verzeichnisse und geben diesen das Recht 0755.

Rechte für alle Dateien auf 0644 ändern

Mit find finden wir alle Dateien und ändern das Recht auf 0644.

„Linux – Berechtigungen für Verzeichnisse 0755 und Dateien 0644 anpassen“ weiterlesen

MAC Adressen Generator auf der Konsole

Die MAC-Adresse dient zu eindeutigen Identifikation eines Netzwerkadapters. Sie besteht aus 6 Byte und wird in der Regel in byteweise hexadezimal geschrieben. Als Trennzeichen kommen Doppelpunkte oder Bindestriche zum Einsatz.

Die ersten 3 Byte bzw. 24 Bit sind für die Herstellerangabe reserviert. Die übrigen 3 Byte werden dann vom Hersteller vergeben.

Wir können uns ohne Rücksicht auf die Herstellerangabe auch ganz einfach eine MAC-Adresse generieren lassen. Dies können wir beispielsweise automatisiert in Scripten verwenden.

Um zufällige MAC-Adressen auf der Konsole zu erzeugen verwenden wir folgenden Befehl.

Mit openssl lassen wir uns eine 12 stellige Hex-Zahl ausgeben und mit sed teilen wir diese und fügen das Trennzeichen ein. „MAC Adressen Generator auf der Konsole“ weiterlesen